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Anfang der 80iger Jahre leitete ich mit einer Bekannten eine Jugendgruppe in der Kirchengemeinde. Ursprünglich hatte ich hehre Ziele: Meditation, Bibelarbeit, tiefsinnige Gespräche, arbeitssame Freizeiten, toll gestylte Jugendgottesdienste. So in etwa. Dass das nicht so ganz den Bedürfnissen der Jugendlichen und meinen bzw den Fähigkeiten meiner Kollegin entsprach, zeigte sich irgendwann. Es war aber (oder gerade auch deshalb?) ein netter Treff mit netten Leuten, die sich z.T. jeden Tag in der Schule sahen. Die aber dennoch vier Jahre lang sehr regelmäßig kamen. Wir quatschten, lachten, drehten einen Film, fuhren zweimal auf Freizeit, hatten uns schon gerne und lösten uns dann eines Tages auf.
So war das damals ;-)
[Wäre ja genial, wenn sich eine(r) der Abgebildeten wiedererkennen würde und sich melden täte.]
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Mein Pfarrer hat mir mal erzählt, dass der Grund für seinen Beitritt in der Kirche und sein späterer Berufswunsch einfach der war, dass sich nette Leute mehr oder weniger regelmäßig getroffen haben und u.a. sinnvolle Dinge angestellt haben. Hohe Ziele sind sicher gut. Aber irgendwann muss man einfach begreifen, dass es schon sehr viel ist, wenn einfach mal eine Hand voll Leute eine gute Zeit miteinander hatten.